Statement
Resourcenschonung
Reise nach Chile März 2006

Willkommen auf unserer Hompage erstellt im Jahre 2005
(Wird auf dem neuesten Stand gehalten)

Neu: Absatz 3.1.1
Neu: Seite 2 Absatz 2.05.01 



DieWeiterentwicklung der Homepage von Petra und Alexander Theden.

Wir möchten die verehrten Leser mit unser Philosophie vertraut machen. Seit Jahren beschäftigen wir uns mit dem Problem der endlichen Ressourcen. 

1. Unser eigener Beitrag
Dabei geht es uns darum, an mehren Projekten wie den Umbau eines Altbaus aus dem Jahre 1960, Planung und Errichtung einer 600 KW Windkraftanlage, Planung und Bau einer thermischen Solaranlage zu zeigen,  dass man, wenn man nur will,  etwas ändern kann.

Am Beispiel des Umbau unseres Hauses möchten wir zeigen, was geht und was nicht geht und was im Endeffekt ein Selbstbetrug ist.

Unsere Haus verbrauchte bei 128 m² Fläche 4000 Liter Heizöl zu 26 Pfennig. Eine Kilowatt/h kostete nach bekannten Umrechnungsmuster 0,013 € macht im Jahr 520€.  Heute würden wir dafür 3780€ bezahlen.

2. Aktionen des Einzelnen

Wir sind der Überzeugung, dass jeder Einzelne in seinem Rahmen  viel für die Umwelt tun kann. 

Kein Satz ärgert uns mehr, wie der "... was kann ich denn schon als Einzelner dafür tun?" oder "wenn ich auch soviel Geld hätte..." oder " was bringt mir das" oder " rechnet sich das?"  Das zeigt eigentlich nur, man hat sich mit dem Problem überhaupt nicht auseinandergesetzt, schlimmer noch, es interessiert einen gar nicht.
Man plappert das nach, was einem vorgesetzt wird, sei es von den Medien oder den Interessenvertretern.

Gerne zitieren wir einen Nachbarn, der uns vor sieben Jahren - wir begannen gerade mit dem Umbau -  sagte: "Mit dem Geld, was Ihr heute in Eure Anlagen steckt, kann ich noch lange bei dem Ölpreis mein Haus heizen."  Vor einem halben Jahr fragte er uns beiläufig: "Sagt mal, wie teuer war eigentlich Eure Anlage...?"

Eine Aussage trifft uns beide aber bis ins Mark: "Ihr macht das ja nur, um anzugeben, Ihr Gutmenschen." Das treibt uns vor Hilflosigkeit die Tränen in die Augen.

Wir wollen, verdammt nochmal, nicht in die gleiche beschissene Situation wie unsere Eltern kommen, die wir gefragt haben: "Das müßt Ihr doch gewußt haben! Warum habt Ihr nichts getan?"

Wir werden nicht die Welt verändern, aber Anstöße werden wir gegeben haben und getan haben wir auch was, wenn auch nicht soviel. Allerdings mehr als die meisten Besserwisser...

Warum in Gottesnamen werden die Menschen erst nachdenklich, wenn es an die eigene Geldbörse geht. Jetzt plötzlich merkt mann/frau,  dass nichts, aber auch gar nichts, umsonst ist. Vor allen Dingen nicht die fossilen Energien.
Sei's drum.
 
3. EVU
Wir schreiben inzwischen das Jahr 2012. Der Ölpreis hat sich inzwischen bei ca. 115 € eingependelt und ist inzwischen auch ein Spielball der Spekulanten geworden. Was nichts anderes bedeudet, daß Angebot und Nachfrage nicht mehr allein über die eigenen Energiekosten entscheidet.

Seit Herbstbeginn wird ein neue Sau durchs Dorf getrieben: Der Strompreis wird unbezahlbar! Die erneuerbaren Energien wachsen uns über den Kopf! Mal abgesehen von dem Unsinn, daß der Strompreis uns über den Kopf wächst: Strom isr um 50% im Preisgestiegen gegenüber Heizöl mit 150%.

Allerdings kann man nicht verleugnen, daß Bewegung auf dem Strommarkt ist. Die Alten, sprich die EVUs, sehen ihre Felle davon schwimmen und wollen über Panikmache den letzten Bürger manipulieren, die EEG zu sabotieren. Ich gehe davon aus, das dieser Prozess nicht stattfinden wird. Meiner Ansicht nach ist er unumkehrbar geworden.

3.1.1 Die Jahre 2013 bis 2014

Auch wir gehen mit der Zeit: Da wir nicht jünger werden, begann uns die winterliche Ladeprozedur des im Wintergarten aufgestellten Pelletsofen TOP-Line mit Wassertasche doch auf den Keks zu gehen.

Wir schleppten im ungünstigsten Fall bis zu 5,2 Tonnen Pellets in einer Heizperiode, um dem Ofen Futter zu geben. Auch schien uns der Ofen an die technischen Grenze gekommen zu sein.
Er mußte sowohl den Wintergarten als auch bei fehlender Sonne dem 5000 Liter Puffertank Wärme zuführen. Das brachte ihn zum verstärkten Takten.

Sichtbarer Beweis war die immer stärker werdende Verrußung der Frontscheibe. Was nichts anderes bedeutete, daß die Verbrennung unvollständig war. Außerdem war es immer ein Kompromiß, einerseits den Wintergarten zu heizen andererseits genügend Warmwasser bereitzustellen.

Daher hatten wir uns entschlossen, die Aufgabe, ein 240m² großes Haus durch zwei Pelletsöfen und eine den Rücken entlastende Förderschnecke zu versorgen.

Wir ließen im Keller ein Wodtke IVO-Tec safe einbauen, der auch die Gasheizung (sie diente haupsächlich dazu unser Haus in unserer Abwesendheit zu heizen) ersezte.

Im Wintergarten arbeitet nun ein neuer TOP-Line air.
Er ist nur noch für die Temperatur im Wintergarten zuständig.Vollautomatisch über ein Wodtke TC1 Panel gesteuert.
Morgens um  05:30 Uhr geht er an und um 23:00 Uhr wieder aus.  Dazwischen hält er den Wintergarten konstant auf  22°C. Ein unbeschreiblich angenehmes Gefühl!

Der Wintergarten verbraucht übrigens 155 kw/h pro m² pro Jahr; das gesamte Haus nur 35 kw/h pro m² und Jahr. Dennoch ist es unbezahlbar, bei Minus 13°C und Schneegestöber im T-Skirt im Wintergarten zu sitzen.
Die Förderschnecke ist einfach nicht mehr aus dem System wegzudenken.

4. Die sozialpolitische Komponente
Anscheinend ist es nun auch dem Letzten klar geworden, daß die Zeiten der billigen Energie endgültig vorbei sind. Die Pelletheizung arbeitet zuverläßig und wir wissen, daß maximal 1,5 % CO² von uns für Heizzwecke anstatt 56% wie bis jetzt üblich, in die Luft geblasen werden.

Schon wieder sind 10.000 Jahre herum! Fukushima hat nicht gehalten was es versprach. Selbst den Japanern wird ihre Energieerzeugung mit Atomkraftwerken langsam susspekt.

Petra und ich reiben sich heute erstaunt die Augen: In jedem Magazin, das was auf sich hält, von staatstragenden Politikern, wird plötzlich von erneuerbaren Energien gesprochen:

- Wärmepumpen
- Isolation der Häuser
- Brennwerttechnik
- Thermische Solaranlagen
- Photovoltaikanlagen
- Biogasanlagen
- Pelletheizung
- Isolierglas von Werten besser als 0,9
- Lüftungsanlagen mit Wärmetauscher
- Windturbinen
- Stromtransport über Gleichstromnetze
- Energieberater
- und so fort...

Unsere Antwort. "So what!" War das nicht auch schon vor 21 Jahren so abzusehen? Kommen Sie einfach mal auf eine Tasse Kaffee bei uns vorbei, dann können Sie sich mit eigenen Augen überzeugen, daß es zwar nicht billig aber preiswert ist und funktioniert.



(Unser Haus wird mit 550€ im Jahr  beheizt und mit warmen Wasser versorgt. So wie es aussieht sind unsere Kosten nach spätestens 5 Jahren wieder eingefahren.)

Die Umwelt sollte so bleiben, wie auf dem ersten Foto, das im Naturpark in Feuerland während unserer Chile Reise im Jahre 2006 aufgenommen wurde. Es zeigt den Nationalpark Torres del Paine in der Nähe von Puerto Natales. Hier versuchen die Chilenen, ihre Umwelt trotz Tourismus in ihrer ursprünglichen Natürlichkeit und Schönheit zu erhalten.



Die beiden Protagonisten leben nun schon mehr als 35 Jahre zusammen, haben zwei prächtige Kinder großgezogen, sind Großeltern und nähern sich in Windeseile dem Rentenalter.  Nun können wir ohne die Belastung durch den Beruf uns zukünftigen Projekten zu wenden...

Ihr Motto ist und bleibt:
          Zu zweit sind wir unschlagbar.

Copyright für Texte und Bildmaterial Alexander Theden . Für die Inhalte und Bilder verknüpfter Links wird keine Verantwortung übernommen.


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